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Intern

Plastik-Fasten: Abfall vermeiden statt Plastik verschwenden

30. März 2026 | zuletzt aktualisiert am 07. April 2026
unverpackte Lebensmittel die aufgereiht da liegen

Dass Plastikverschmutzung heute allgegenwärtig ist, lässt sich nicht mehr bestreiten. Wie stark Mikroplastik den Menschen und seinen Körper beeinflusst, ist bislang noch zu wenig erforscht. 

Ergebnisse in der Forschung, zeigen, dass der Kontakt mit Mikroplastik den Stoffwechsel der Darmbakterien verändern kann – ähnlich wie Veränderungen, die auch bei Darmkrebs oder Depressionen beobachtet werden. (microONE Microplastic Particles: A Hazard for Human Health? 2025) 

Die zugrunde liegenden Analyseverfahren stehen jedoch noch am Anfang. Insbesondere mögliche gesundheitliche Langzeitfolgen lassen sich derzeit noch nicht zuverlässig abschätzen. 

Alles spricht für Mehrweg 

Die Aufnahme von Mikroplastik zu reduzieren, ist jedenfalls ein sinnvoller Schritt. Denn neben den unsichtbaren Partikeln hinterlässt unser Umgang mit Kunststoffen vor allem eines: enorme Mengen an Plastikabfall. 

Dabei gibt es im Alltag längst praktische Mehrweg-Alternativen, mit denen sich Tag für Tag ein Zeichen gegen Einwegplastik und für den Schutz von Umwelt und Gesundheit setzen lässt. 

Am 30. März, dem „International Day of Zero Waste“ wird einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, Abfall gar nicht erst entstehen zu lassen und konsequent auf Mehrweg statt Einweg zu setzen.

  • Eine Mehrweg Stahlflasche wird zum Mund geführt.
  • DORA Jausenboxen

Mit einigen einfachen Mehrweg-Lösungen lässt sich Plastik im Alltag leicht reduzieren. 

  • Der Klassiker: Die Trinkflasche. 
    Die Alternative: Glas oder Edelstahl: Wiederbefüllbare Trinkflaschen sind langlebig, geben kein Mikroplastik ab und sparen auf Dauer Geld. Auch Thermobecher machen Einweg-Kaffeebecher überflüssig und helfen, Müll zu vermeiden. 

  • Praktisch für unterwegs: Jausenboxen. 
    Wiederverwendbare Jausenboxen ersetzen Plastiksackerl, Alu- und Frischhaltefolie. Wer Lebensmittel trotzdem gerne einwickelt, kann auf Bienenwachstücher zurückgreifen – sie sind wiederverwendbar und plastikfrei. 

  • Wie bei Oma: Küchenutensilien. 
    Holz- oder Metallkochlöffel, Schneidbretter aus Holz sowie Schüsseln aus Glas oder Edelstahl kommen ganz ohne Kunststoff aus. Sie sind robust, langlebig und geben keine Kunststoffpartikel an Lebensmittel ab. 

  • Weniger ist mehr: Verpackungen vermeiden. 
    Unnötige Plastikverpackungen bei Lebensmitteln lassen sich oft vermeiden – etwa durch unverpackte Ware oder Mehrwegbehälter. Das reduziert Abfall und schont Ressourcen. 

  • Ganz ohne Beutel: Tee.
    Viele Teebeutel enthalten Kunststofffasern. Lose Tees oder Beutel aus Papier und sind die bessere Wahl für Gesundheit und Umwelt. 

  • Der Vergessene. Teppichböden.
    Teppiche aus Kunstfasern geben durch Abrieb Mikroplastik an die Umgebung ab. Naturmaterialien wie Wolle, Baumwolle oder Holzoberflächen sind langlebig, pflegeleicht und deutlich unbedenklicher. 

Plastik-Fasten bedeutet keinen Verzicht um jeden Preis, sondern bewusstere Entscheidungen im Alltag. Jeder Schritt hin zu Mehrweg und langlebigen Materialien reduziert Plastikabfall und entlastet Umwelt und Gesundheit. Gerade in der Summe vieler kleiner Veränderungen zeigt sich: Abfallvermeidung ist kein abstraktes Ziel, sondern eine praktikable Form von Verantwortung – heute und für kommende Generationen. 

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