02. April 2026 | zuletzt aktualisiert am 02. April 2026
Auch wenn es auf den ersten Blick nach einem „natürlichen“ Abfall wirkt. Tatsächlich muss Katzenstreu bei uns über den Restmüll entsorgt werden.
Der Grund dafür liegt vor allem in den hygienischen Anforderungen der Bioabfallverwertung. Katzenstreu ist in der Regel mit Kot und Urin belastet und kann Krankheitserreger, Parasiten oder Bakterien enthalten. Diese stellen ein Risiko für die Weiterverarbeitung in Kompostieranlagen dar, da der Katzenkot Krankheitserreger enthalten kann, die bei der Kompostierung nicht sicher abgetötet werden.
Hinzu kommt, dass viele Katzenstreu-Produkte – selbst solche auf pflanzlicher Basis – nicht für die Kompostierung geeignet sind. Sie zersetzen sich entweder zu langsam oder beeinträchtigen die Qualität des entstehenden Komposts. Mineralische Streuarten wie Bentonit sind ohnehin nicht biologisch abbaubar und haben in der Biotonne nichts verloren.
Aus diesen Gründen gilt eine klare Regel: Katzenstreu gehört immer in den Restmüll. Nur so kann eine sichere und umweltgerechte Entsorgung gewährleistet werden.